Teneriffa, der erste Tag

Der erste Tag

Die Anreise

Samstag, 4:00 Uhr, Tagwache. Gepackt hatten wir schon, auch online eingecheckt, aber der Flieger wollte bereits um 6:00 Uhr abheben. Wolfgang, unser Jüngster, holt uns um 4:30 Uhr ab, ich suche noch nach meinen Brillen.

Am Flughafen zeigt sich schnell, dass Zeit relativ ist. Unser Flug hat Verspätung. Ein zusätzlicher Kaffee geht sich aus. Ich verbrenne mir zuerst die Finger, dann den Mund. Im Flieger zeigt sich, dass nicht nur Zeit relativ ist. Auch „Platz“ und „Raum“ sind dehnbare Begriffe, jedenfalls dehnbarer als der Knieraum meines Sitzes.

Ansonsten alles bestens. Die Verpflegung für einen fast fünfstündigen Flug ist an Board. Der Großteil bleibt auch dort, denn die Preise sind mehr als geschmalzen. Die Zeiten kostenloser Boardverpflegung sind vorbei, zumindest für Economy-Touristen. Und wie es in der Business Class aussieht, werden wir dank der enormen Preisaufschläge wohl nie erfahren.

Die Winde sind uns günstig, wir landen sogar etwas früher als geplant. Bustransfer zum Hotel war im Preis inkludiert. Die Fahrt in den grünen Norden der Insel, nach Puerto de la Cruz, wird etwas mehr als eine Stunde dauern, erfahren wir noch, dann geht es los. Es ist noch früher Vormittag, das Wetter prächtig, wir sind bester Laune.

Das Hotel

Nach eineinhalb Stunden erreichen wir unser Hotel „Don Manolito“.

Sehr günstig gelegen, wie wir schnell feststellen. Das hätten wir weit schlechter treffen können. Eigener Pool, Garten mit Bar.

Bananen direkt von der Staude. Nahezu paradiesisch.

Unser Zimmer ist groß, mit Balkon und heiß. Brütend heiß. Klimaanlage kaputt? Nein, es gibt keine. Wozu auch, die Durchschnittstemperaturen in Teneriffa erreichen auch im Hochsommer kaum 25°C. Nach Öffnen von Fenster und Balkontüre bessert sich die Temperatur. Dafür hören wir die Stadt pulsieren. Unser Blick geht ins „Glasscherbenviertel“ von Puerto de la Cruz‘.

Glasscherbenviertel und El Peñón del Fraile

Blick von unserem Hotelzimmer aus ins Glasscherbenviertel und auf El Peñón del Fraile.

Dort wird heute gefeiert bis zum Umfallen. Abends sieht das noch viel malerischer aus.

Glasscherbenviertel und El Peñón del Fraile

Nächtlicher Blick von unserem Hotelzimmer aus ins Glasscherbenviertel und auf El Peñón del Fraile.

El Peñón del Fraile

Links in beiden Bildern zu sehen: El Peñón del Fraile, eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das kleine Tempelchen ist auch ein guter Aussichtspunkt und erinnert an den Klosterbruder Juan de Jesús, der täglich an dieser Stelle auf den Felsen („Peñón“) stieg, um dort zu beten.

El Peñón del Fraile

El Peñón del Fraile, eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Seite 1 von 3Seite 1Seite 2Seite 3